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30.07.2010
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Willkommen...
 ...bei noisetag, Neustadts Plattform für junge Leute. Seit nun mehr vier Jahren versucht ein Team aus 5 Vorständen und fast 20 Mitgliedern Bad Neustadt durch Veranstaltungen in den verschiedensten Bereichen noch ein bisschen attraktiver zu machen. Lest selbst oder helft uns gar bei unseren Plänen...! Bei uns gibt´s immer ´was zu tun und meistens haben wir einen haufen Spaß dabei: Mach mit, wir freun uns d´rauf!

Das noisetag-Orga-Team

Ein für alle Beteiligten bewegendes Erlebnis
Rund 6000 Menschen strömten ins Triamare, um zum Regional-Event "Was(ser) trägt?!" zum Auftakt des Weltjugendtages dabei zu sein. Die Erwartungen der Organisatoren von der Regio-Stelle, dem BDKJ und noisetag bei diesem schlechten Wetter wurden mehr als übertroffen - schön, dass ihr da wart!
Wir alle waren von dieser Stimmung - vor allem beim Gottesdienst -  überwältigt - schön, dass ihr so mitgefeiert habt!
Danke an alle Helfer, Bands, Chöre und Workshopleute, es waren  insgesamt über 300 davon im Einsatz. Ihr wart spitze! 
Danke auch an alle Sponsoren, die den Regionaltag im Triamare zu diesen Preisen bei freiem Eintritt erst möglich gemacht haben! 

DANKE FÜR DIESE GANZ BESONDERE VERANSTALTUNG! :D

Regen, Regen und nochmals Regen, was jedoch der guten Stimmung der Einheimischen und der gut 300 Gäste aus dem Ausland keinen Abbruch tat. Die meisten Besucher kamen aus Italien, Polen und Rumänien, aber auch aus Indien, Burundi, Ägypten und den Vereinigten Staaten. 
Auf zwei Bühnen präsentierten sich am Nachmittag zahlreiche Musikgruppen, Chöre und Tanzgruppen der Region. Internationale Klänge, wie die der Trommler aus Ghana oder der Sambagruppe "Bandan Sambistas" vereinten sich mit deutscher Musik, etwa von der Neustädter Pfarrband "Auftakt" oder der Bläserjugend Hohenroth.

Gospelfans erlebten gleich zwei Konzerte. Die Chöre "Light in the Dark" und "Spirit of Joy" steckten das Publikum mit ihrer Musik an. Dazwischen tanzten die "Scruffy Pixies" und die "Crazy Dancers". Und natürlich durfte die Sportart, die in der Rhön erfunden wurde, nicht fehlen: Die Rhönradgruppen aus Schönau und Nordheim präsentierten jeweils ein eigenes Programm.

Über dreißig Workshops

In über dreißig Workshops wurden die Gäste aktiv: Aus verschiedenen Spielen und Bastelangeboten, einer Schmuckwerkstatt und Angeboten zum Tanzen und Singen, konnte jeder frei wählen. Eine besondere Idee für ein Erinnerungsfoto hatten Martha Bauss aus Nordheim und die Volkstanzgruppe Nordheim: Jeder, der wollte, konnte sich in Rhöner Tracht ablichten lassen - fürs Foto für daheim. Fotografiert wurde auch am Stand der Ministranten der Kissinger Dekanate. "Show me your world"- zeig mir deine Sicht auf das, was um uns geschieht, in einem Bild. Die Kolpingjugend Frickenhausen baute mit den Besuchern passend zum Thema Flöße aus Holz. Treffsicherheit war beim Bogenschießen gefragt. Wem der Trubel zu viel wurde, der konnte in der Chill-out-Jurte der Pfadfinder oder im Meditationszelt entspannen.

Der Höhepunkt des Tages kündigt sich mit sanften Klängen des Digeridoos an. Lodernde Schwedenfeuer erhellen die Szene. Von Tausenden Händen getragen schwebt die Erdkugel über die Gäste und symbolisiert gleich zu Beginn des Gottesdienstes: Wir halten die Welt gemeinsam in unseren Händen.

Alle lassen sich begeistern von der Band "Spontan" und der Botschaft, die das Team um Pfarrer Karl-Heinz Mergenthaler und Dekanatsjugendseelsorger Christian Klug vermittelt. Was tun, wenn der Wind von vorne kommt, wenn die Wellen des Lebens einen zu überspülen drohen? Was dann? "Was(ser) trägt?!", so lautet auch das Thema des Gottesdienstes.

Petrus als Pantomime

Simon Petrus, der Fischer auf dem See Genezareth, erzählt von einem einschneidenden Ereignis. Pantomimisch zeigt er, wie er mit seinem Boot im Sturm fast unterging. Im animierten Film tritt Jesus auf ihn zu, fordert ihn auf, sich und ihm zu vertrauen und übers Wasser zu gehen. Zwischendrin werden die Teilnehmer des Gottesdienstes selbst aktiv, sie erzählen, was es in ihrem Leben gibt, das sie trägt. Und dazu die Musik von "Spontan". Begeistert singen alle mit bei "Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn" oder "Hall-Halleluja". Spontan brandet immer wieder Zwischenapplaus auf. Die Stimmung des Gottesdienstes ist selbst von den beliebten Lokalmatadoren "Rhöner Bluat", die im Anschluss daran spielen, nicht mehr zu übertreffen.

Der Ort der Veranstaltung, das Freigelände des Triamare, scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich. "Ein Schwimmbad als öffentlicher Raum ist doch ein idealer Begegnungsort.", erklärt Christian Klug im Pressegespräch. "Wir wollen dort hingehen, wo die Menschen sich gerne begegnen. Kirche würden die Jugendlichen hier erst mal nicht vermuten. So zeigen wir, dass man nicht ins Gebäude "Kirche" gehen muss, um Gottesdienst zu feiern." Bei der Stadt Bad Neustadt stieß er dabei auf offene Ohren. Bürgermeister Bruno Altrichter freut sich über diese Idee: "Die Gelegenheit, junge Leute aus vielen verschiedenen Ländern zu treffen, macht das "Was(ser) trägt?!-Event" zu einem Erlebnis, auch für die Einheimischen. Das unterstützen wir gerne."

Quelle: mainpost

Copyright: Bastian Steinbach, Jan Neckel